Nicht nur Familien und Velofahrende können jubeln, wenn der Masterplan angenommen wird – sondern auch Fussgängerinnen, Behinderte, Bus- und Zugpassagiere.
Wichtig: Dein Ja zum Masterplan Bahnhof
Soll die Situation am Bahnhof Wetzikon noch schlimmer werden? Oder soll hier eine Verkehrsdrehscheibe entstehen mit zeitgemässem Bushof, genügend Platz in den Unterführungen, einem Park sowie zusätzlichen Veloplätzen? Mit einem Ja kannst du die Weichen stellen für ein Bahnhofsquartier, das auch deinen Kindern gefallen wird.
Eines ist unbestritten: Beim Masterplan Stadtraum Bahnhof Wetzikon handelt es sich um ein Generationenprojekt. Eigentlich sind es 14 Projekte, die eng miteinander verknüpft sind. Und das kostet – stolze 82,1 Millionen Franken insgesamt. Dafür bietet der Masterplan viel – sehr viel sogar. Diese 7 Gründe sprechen für ein Ja bei der Abstimmung am 14. Juni:
Die barrierefreien Haltekanten werden überdacht. Illustrationen: stadtraum-bahnhof-wetzikon.ch
Hier werden nicht mehr Autos den ganzen Tag auf die Rückkehr ihrer Fahrer warten, sondern ein Begegnungsort entstehen mit Läden und einem Park.
1. Der Bushof wird behindertengerecht. Er erhält zwölf überdachte Haltekanten an der Poststrasse und der Guyer-Zeller-Strasse, die ein rasches Umsteigen ermöglichen.
2. Die Zahl der Zugpassagiere steigt in den nächsten Jahrzehnten deutlich. Deshalb verbreitert man die Unterführung Mitte und macht sie zugleich sicherer, die unübersichtliche Kurve verschwindet.
3. Und die Unterführung Nord bei der Poststrasse wird so breit, dass sie künftig auch von Velofahrenden benützt werden darf. Endlich können Bewohnerinnen aus dem «Morgen» komfortabel ins Quartier Unterwetzikon pedalen – und umgekehrt.
4. Das Velochaos rund um den Bahnhof hat ein Ende. Statt der heute 300 schafft man rund 900 Veloparkplätze. Dabei entsteht in beiden Unterführungen eine Velostation mit je 250 Plätzen.
5. Wetzikon kann sich die Investitionen leisten ohne die Steuern zu erhöhen. Denn die Kosten von maximal 82,1 Millionen Franken verteilen sich auf 10 bis 15 Jahre. Zudem übernehmen Bund und Kanton rund einen Drittel der Ausgaben – diese Chance kommt nicht wieder.
6. Fussgängerinnen und Fussgänger profitieren von sicheren und direkten Wegen, von barrierefreien Unterführungen, von zusätzlichen Möglichkeiten, die Rapperswilerstrasse zu überqueren, sowie von zwei Begegnungszonen.
7. Die Gegner kritisieren, dass die oberirdischen Autoparkplätze von heute 165 auf 55 reduziert werden. Davon profitieren jedoch viele Menschen. Denn dieser Ort wird aufleben mit Geschäften, Cafés sowie einem Bahnhofspark.
Der langen Rede kurzer Sinn: Stimme unbedingt ab, wenn dir ein modernes, zukunftsorientiertes Bahnhofsquartier wichtig ist. Denn dein Ja kann das entscheidende Ja sein.
PS für jene, die noch mehr tun wollen: Motiviere deine Freunde und Freundinnen, Bekannte und Verwandte, sich ebenfalls für ein lebendiges Wetzikon einzusetzen. Schicke ihnen zum Beispiel einen Link von dieser Webseite oder vom Masterplan, den die Stadt Wetzikon und die SBB gemeinsam realisieren.
Ein Ja zum Masterplan empfehlen übrigens sowohl der Stadtrat Wetzikon wie auch unser Parlament. Bei den Parteien sagen nur EDU und SVP Nein, alle anderen sind für diese Vorlage: FDP, SP, Grüne, AW, EVP und Die Mitte.