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Auch von Robenhausen her (im Hintergrund) dürfen Autos künftig nicht mehr über die Aabach-Brücke fahren.

Velofreundliche Lösung verhindert Schleichverkehr

Die Aabach-Brücke wird für Autos komplett gesperrt. Damit will der Wetziker Stadtrat den Schleichverkehr durch Robenhausen verhindern. Diese Lösung wertet zugleich die bestehenden Velowege auf sowie das geplante «Gelbe Band».

Gleich drei Freizeitrouten für Velos (41, 86 und 210) führen über die Aabach-Brücke. Zudem plant die Stadt Wetzikon hier eine sichere und komfortable Veloroute zum Strandbad Auslikon, das Gelbe Band. Für Autos herrscht bislang Einbahnverkehr, sie dürfen die Brücke von Robenhausen her benützen. Künftig wird die Kreuzung mit dem Fuss- und Veloweg komplett autofrei. Aber der Reihe nach.

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Im roten Kreis liegt die Aabach-Brücke. Die blaue Linie markiert die bestehenden Freizeitrouten für Velos. Diese Strecke wird zudem Teil des Wetziker Gelben Bandes. Und man will das Gelbe Band  weiter entlang des Aabachs führen. Karte: OpenStreetMap / Thomas Schager

Um Robenhausen vom Durchgangsverkehr zu entlasten, testete der Stadtrat während 60 Tagen ein Linksabbiegeverbot von der Seegräbner- in die Schulhausstrasse. Das habe sich nicht bewährt. Hauptgründe sind, so der Stadtrat in seiner Medienmitteilung, die schlechte Einhaltung des Verbots, der hohe Kontrollaufwand, die vielen negativen Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie geringe Chancen auf eine Bewilligung seitens der Kantonspolizei.

Um den Schleichverkehr dennoch wirksam zu reduzieren, entschied sich der Stadtrat für eine bauliche Sperrung der Aabach-Brücke (z. B. mit einem Pfosten). Das ermögliche «eine vollständige Unterbindung des Durchgangsverkehrs über die Aabach-Brücke, ist klar erkennbar und kann kostengünstig umgesetzt werden», heisst es in der Medienmitteilung.


Zudem profitieren der Fuss- und Veloverkehr. Diesen zu fördern, ist ein wichtiges Anliegen der städtischen Mobilitätsstrategie.

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